Friday, 13. march 2009 5 13 /03 /März /2009 13:36
Ein wichtiges Regulationssystem im menschlichen Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant.  Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist.

Im Magen herrscht zum Beispiel ein pH-Wert von 1 bis 5, damit die Nahrung und insbesondere das Eiweiß aufgespaltet werden kann. Im Dünndarm liegt der pH-Wert bei 5 bis 6, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden können.
Im Vergleich dazu ist der pH-Wert in den meisten Körperzellen bei etwa 7 und im Blut bei 7,4; pH-Werte unter 7 sind sauer, pH-Werte über 7 basisch. In verschiedenen Körperflüssigkeiten wie dem Blut muss der pH-Wert konstant gehalten werden, denn kleinste Verschiebungen können den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper stark belasten.

Säuren sind Stoffwechselprodukte, die im Zellinneren beim Abbau von Kohlenhydraten (Zucker, Stärke), bei der Fettverbrennung und im Eiweißstoffwechsel entstehen. Vor allem der Abbau von tierischem Eiweiß (Verzehr von reichlich Wurst, Käse und Eiern) führt zu einem Säureüberschuss. Getränke, die Phosphorsäure enthalten - wie Limonaden, süße Sprudel und Colagetränke - tragen zur Säurebelastung bei.


Auch Diäten und Fastenkuren erhöhen die Säurebelastung. Nimmt der Körper weniger Energie durch Nahrung auf, versorgt er sich durch Depotfett. Dabei entstehende Abbauprodukte sind belastende Ketonsäuren. Erhöhte Säurebildung kann ebenso durch einen Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und körperlicher Bewegung ausgelöst werden.


Das eine einseitige Ernährung ungesund ist, das weiß jeder. Doch die meisten unterschätzen die Auswirkungen, die eine kontinuierliche Fehlernährung auf den Organismus haben kann, wenn sie den Säure-Basen-Haushalt dauerhaft aus dem Gleichgewicht bringt. Denn: Zu viele Kohlenhydrate und Eiweiße in Fast-Food-Gerichten lassen bei gleichzeitigem Mangel an Vitamin C und Mineralstoffen den Säureanteil im Körper stetig steigen, während der Basenanteil immer weiter sinkt.


Dies führt dazu, dass die im Körper auftretenden Mengen an entstandenen Säuren und Gifte nur mühsam neutralisiert werden können.


Ist der Körper in einem Bereich (Blut, Dünndarm) „übersäuert“, muss er sich schützen und diesen Säureüberschuss neutralisieren, da es sonst zu ernsthaften Schädigungen kommt. Er greift zum Notprogramm und die Säuren werden einfach dort abgelagert, wo sie den geringsten Schaden anrichten können, vor allem im Bindegewebe.

Statt also ausgeschieden zu werden, lagern sich diese Stoffwechselendprodukte als Salze und Schlacken im Organismus ab.


Eine Fülle von Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Rheuma, Osteoporose, Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall sind die schwerwiegenden Folgen.


Denn folgendes passiert:

  • Das Bindegewebe verliert seine Fähigkeit, Wasser zu binden, und wird dadurch undurchlässig und weniger elastisch.
  • Der Transport von Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen in die Zellen und der Abtransport von Schlacken aus den Zellen werden behindert.
  • Die Mangelernährung und Verstopfung von Zellen kann viele chronische Krankheiten auslösen.
  • Um die Säureflut zu bekämpfen benötigt der Körper Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Werden diese Mineralien nicht ausreichend mit der Nahrung zugeführt, entzieht er sie den Knochen. So erzeugt Übersäuerung Osteoporose.
  • Durch die Blockierung im Bindegewebe kommt es zu Cellulite.
  • Je stärker und je länger der Körper übersäuert ist, desto mehr treten „unspezifische“ Krankheiten auf, wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräneanfälle, Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne, Allergien, Haarausfall, und bestehende Krankheiten werden schlimmer bzw. benötigen stärkere Medikation mit allen Nebenwirkungen.
  • Der Körper verfällt zunehmend in eine „Reaktionsstarre“, das heißt: ärztliche und natürliche Medikamente, egal gegen welche Beschwerden, verlieren zunehmend an Wirkung.


Damit es uns gut geht, muss unser Körper eine ausreichende Menge an Basen zur Verfügung haben, mit der er Säuren neutralisiert.


Dafür gibt es eine einfache Faustregel: Esst eine vier Mal (4!) so große Menge an basischen Nahrungsmitteln wie an säurebildenden Nahrungsmitteln.


Nahrungsmittel, die „sauer“ wirken:

  • Wurst, Fleisch, Fisch und Eier
  • Zucker: durch Zucker wird das Darmmilieu ungünstig beeinflusst, so dass zusätzliche Säuren entstehen.
  • Weißmehlprodukte wie Kuchen, Teigwaren aus Weizenmehl (die Mineralstoffe aus den Getreideschalen fehlen).
  • Quark und Käse
  • Kaffee, schwarzer Tee, Cola, Limonaden, Soft Drinks
  • Fruchtsäuren aus Obst belasten nicht, da sie abgebaut werden


Nahrungsmittel, die „basisch“ wirken:

  • Gemüse: enthalten viele basische Mineralstoffe. Besonders günstig sind Kartoffeln,
          Karotten, Spinat, Zwiebeln, Blattsalate
  • Vollkornprodukte, d.h. Vollkornbrot, Haferflocken. Teigwaren aus Vollkorn gelten eher als neutral, da sie neben Stärke auch basische Mineralstoffe enthalten.
  • Obst


Nahrungsmittel mit besonderem Ausgleich-Potenzial:

  • Trockenfrüchte haben eine ungeheuere basenbildende Kraft. So können 100 Gramm getrocknete Feigen die Säurebildung von 150 Gramm Fleisch ausgleichen.
  • 200 Gramm Kartoffeln gleichen die Säurebildung von 100 Gramm magerem Rindfleisch aus. Bei einer reichlichen Portion Fleisch oder Fisch sollte man dann zu den Kartoffeln noch einen Salat zum Ausgleich essen.
  • Kombiniert Pasta und Getreideprodukte mit üppigen Gemüseportionen oder viel Tomatensoße und Salat.
  • Zu 100 Gramm Nudeln sollte 300 Gramm Gemüse gegessen werden.

Richtiges Trinken ist wichtig:

Trinkt mindestens 3 Liter Flüssigkeit am Tag, davon 1l basische Kräutertees. Naturreine Säfte am besten frisch gepresst trinken. Gemüsesäfte versorgen den Körper mit einem Basenüberschuss. Als Wasser trinkt stilles (!!!) mineralarmes Wässer (da der Körper die Mineralien im Mineralwasser kaum verwerten kann und evtl. nur ablagert).



von wehrmatt
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Thursday, 27. november 2008 4 27 /11 /Nov. /2008 10:47


In der Presse ist zu lesen, dass es Gene gibt, die unser Gewicht beeinflußen und das die Gene schuld sind, wenn wir übergewichtig sind.


Die erste Info stimmt. In den 1990er Jahren wurden die OB Gene ( OB steht für Obesity ) auf Chromosome 7 entdeckt. Aber nur 5% der Übergewichtigen besitzen eine genetische Prädisposition für starkes Übergewicht. 


Bei 95% aller Übergewichtigen spielen die Gene nicht die entscheidende Rolle. Diese Nachricht ist zunächst einmal gut, denn so können wir etwas beeinflußen und dementsprechend ändern.

Die bei weitem häufigste Ursache für Übergewicht ist kein vererbtes Problem, sondern wie bereits in anderen Artikeln beschrieben falsche Ernährung und mangelnde Bewegung.


Menschen mit solcher Genausstattung, die in der Zeit des Zweiten Weltkriegs geboren sind, waren in der Kindheit viel weniger häufig übergewichtig als Kinder, die während den 60er und 70er Jahren geboren wurden oder gar Kinder der 1990er- bis 2000er-Generation.


Diese Beobachtung zeigt deutlich, daß Umwelteinflüße, sprich das jederzeit vorhandene Nahrungsangebot und die gesellschaftlichen Vorlieben einen grossen Einfluss auf die Entwicklung von Übergewicht haben.


Die genetische Veränderung allein führt selten zu Übergewicht. Es braucht dazu zusätzlich eine Umgebung mit Nahrung im Überfluss und reduzierter Bewegung.


Der alte Spruch : Sport ist Mord sollte eher heißen Sport hält gesund.


Dabei ist festzuhalten, daß der Schulsport leider nicht den Stellenwert hat, der ihm eigentlich zustehen müßte. 1 bis 2 Stunden pro Woche ist viel zu wenig und schlecht ausgebildete , wenig motivierte Lehrer tun ein übriges.


Viele übergewichtige Jugendliche werden schon frühzeitig Zivilisationskrankheiten ausbilden und der Gesellschaft eine große Bürde in Form von Pflege und Kosten auferlegen.


Ich könnte noch sarkastisch hinzufügen: Die verringerte Lebenserwartung wird sich allerdings positiv auf die Kosten auswirken.


Leider ist dieses Problem sehr ernst und ist auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda noch nicht hoch genug angesiedelt. Das zeigt mir mit wieviel Unwissenheit und geradezu sträflicher Ignoranz hier agiert wird.


Der Fall eines Amokläufers und seiner Morde schlägt wesentlich höhere Wellen und Diskussionen mit Lösungsansätzen als die wesentlich höhere Anzahl von Opfern, die wir in Zukunft durch Übergewicht und falsche Ernährung bekommen werden.


Seit Euch immer bewußt, was Ihr esst.

Der Mensch ist, was er ißt.


 

 

 


von wehrmatt
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Wednesday, 26. november 2008 3 26 /11 /Nov. /2008 08:05


Es gibt hunderte von Diäten, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden. Kaum eine Zeitschrift läßt dieses Thema aus.

Dabei soll man entweder viel von dem und wenig von dem essen, Kalorien zählen oder auch nicht zählen. Neue Diätvorschläge widersprechen alten und behaupten das Gegenteil von dem zu tun was andere als seligmachend versprechen.


Das ist alles sehr verwirrend für den Laien und vieles ist zudem absoluter Unsinn.


Wenn die Diäten wirklich das täten was sie versprechen, warum gibt es dann immer noch so viel Übergewichtige. Ganz im Gegenteil, die Zahl nimmt noch zu.


Die meisten Personen, die eine Diät machen, nehmen anschließend sehr schnell wieder zu. Viel schlimmer ist noch, dass sie ihr ursprüngliches Ausgangsgewicht auch noch übertreffen.


Um es vorneweg zu sagen: Es gibt keinen Quick Fix. Es gibt kein Etwas für Nichts.

Der fast krankhafte Wunsch nach schnellen Lösungen und das auch noch zum Nulltarif ist weit verbreitet und wird von gewitzten Marketingleuten noch angeheizt.


Die Lösung, die über Nacht und ohne Aufwand schlanker macht gibt es NICHT.


Es gibt aber Naturgesetze, die sich nicht überwinden lassen. Auf einer Ursache folgt die Wirkung. Nur wer sät, kann auch ernten. Auf einer Aktion folgt die Reaktion.

Was immer wir tun, unser Körper reagiert darauf mit der ihm bestimmten Antwort.


Zu hungern um abzunehmen ist die falsche Aktion. Wenn die Kalorien sehr stark reduziert werden, reagiert der Körper anfangs mit einer schnellen Gewichtsabnahme von mehreren Kilos. Aber dann stellt sich der Körper auf Hungermodus um und fährt den Stoffwechsel runter. Er glaubt nämlich, Ihr würdet zu Tode hungern und senkt den Stoffwechsel um das Verhungern hinaus zu zögern. Fett, aber auch überflüssige Muskeln werden abgebaut und das darin enthaltene Wasser ausgeschieden. Eigentlich ist dieser Überlebensmodus sehr clever.


Wenn dann die Diät abgebrochen wird wie das fast immer geschieht, weil sich die Erfolge nicht weiter einstellen wollen, wird der Körper das dann wieder erhöhte Nahrungsangebot in Fettdepots ablagern, da die Stoffwechselrate noch nicht auf ein höheres Niveau gefahren wurde.


Um abzunehmen muß der Stoffwechsel angeregt werden, regelmäßig gegessen und gleichzeitig die Kalorienaufnahme auf ein vernünftiges Maß reduziert werden. Das heißt aber nicht, dass Ihr weniger essen müßt. Nur andere Lebensmittel, die diesen Namen auch wirklich verdienen. Dann erfolgt eine kontinuierliche Gewichtsabnahme über die Monate.


Das Abnehmen sollte aber immer mit einer Parasiten-,  Darm- und Leberreinigung beginnen. Bei dem Entschlackungsprozess werden viele Stoffwechselendprodukte und toxische Substanzen vom  Körper ausgeschieden und so der Weg für eine bessere Verdauung geebnet.


Wollt Ihr den JoJo Effekt vermeiden, müßt ihr Eure Ernährung umstellen und die Produkte vermeiden, die ich in dem Artikel Die falschen Versprechungen bereits erwähnt habe.


DARAN FÜHRT KEIN WEG VORBEI. Das ist die Investition oder der Preis, der zu zahlen ist, wenn Ihr DAUERHAFT SCHLANK UND GESUND BLEIBEN wollt. Und Ihr müßt die Initiative ergreifen. Ihr müßt es wollen.


Während der Reinigung und während der Nahrungsumstellung ist es sehr wichtig!, das viel getrunken wird. Aber nur normales WASSER - mindestens 3 Liter am Tag. Keine  Kohlensäure, nur wenig Saft und keine Milch, keine Softdrinks und Alkohol. 


Nahrungsumstellung erfordert Disziplin und Durchhaltevermögen.

Aber wenn die vor Jahren gekauften Kleidungsstücke wieder passen, die Treppe in den dritten Stock wieder mit Leichtigkeit gemeistert wird, sich viel mehr Energie und Lebensglück eingestellt hat, dann werdet Ihr den Aufwand und den Einsatz, den Ihr gebracht habt wirklich zu schätzen wissen.


Es liegt an Euch.


wehrmatt

 





von wehrmatt
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Saturday, 22. november 2008 6 22 /11 /Nov. /2008 13:31


Die Lebensmittelindustrie hat unsere Essgewohnheiten schon lange fest im Griff. Erst sagen sie wir sollten keine Butter mehr essen, weil es unseren Cholesterinspiegel erhöht und dann verkaufen sie uns anschließend ihre Margarine. Margarine ist nicht das bessere Produkt von beiden.


Dann verpacken - oder besser portionieren - sie alles so handlich, dass wir den Inhalt in der Verpackung bequem nach Hause transportieren können. Dort brauchen wir die Packung nur noch aufzumachen und das Produkt nur noch schnell erhitzen. Immer mehr Fertiggerichte erleichtern uns die Nahrungsaufnahme.


Die Nahrung selber ist aber meistens so lange prozessiert und verarbeitet worden, dass der letzte Nährwert im wahrsten Sinne des Wortes fein säuberlich herausgearbeitet worden ist. Um überhaupt noch nahrhaft zu sein und damit wir unser Gewissen beruhigen können, werden dann wieder künstlich Vitamine und Mineralien zugesetzt.


Dazu noch richtig viel ZUCKER oder Süßstoff, Geschmacksverstärker, um das Verlangen nach mehr zu erhöhen, Farbstoffe, damit es authentisch aussieht und Konservierungsstoffe, um die Haltbarkeit zu verlängern, Fritierfette, um den Geschmack zu verbessern und fertig ist das Mahl. Eine künstliche geschaffene Kalorienbombe. Mit gesunder Ernährung hat das nicht mehr viel zu tun.


Das Wort FAST FOOD macht die Runde. Wir bekommen nicht nur sehr schnell unser Essen wie es der Name sagt, sondern wir nehmen dabei noch rasend schnell zu. Das Wort FOOD kann auch als Fast Obese Over Days gelesen werden.


Das Ergebnis: Die letzten 30 Jahre hat die Fettleibigkeit extrem stark zugenommen, auch unter Jugendlichen.


Ich will nicht alles auf die Lebensmittelindustrie abschieben. Schließlich waren wir es ja, die diese Produkte gekauft haben und noch immer tun. Es ist aber auch zu verlockend, weil sie ja auch so gut schmecken. Die Abhängigkeit von diesen Produkten hat allerdings die Industrie verursacht und ganz bewußt geschaffen.


Zudem haben wir unseren Aktivitätsradius auf den Weg zwischen Küche und Fernsehsofa reduziert ab und an auch mit einem kleinen Umweg über die Computerecke. Viel zu wenig um die vielen Kalorien, die wir täglich zu uns nehmen verbrennen zu können.


Da wir dabei immer mehr zunehmen, macht sich Frust breit, der sich dann auch noch in zusätzlichen Fressattacken sein Ventil sucht.


Nach dem großen Aufschrei der Empörung hat sich die Industrie daran gemacht dieses Problem zu beheben. So zumindest wollen sie uns glauben machen. Low Cholesterol, Low Carb, Low Fat, Low in Alles. Das stimmt.


Es ist so Low oder reduziert, dass es praktisch wertlos ist ( obwohl wir viel dafür bezahlen ) und wir so viel davon essen müssen, bis uns unser Gehirn Vollzug gemeldet hat. Aber dann haben wir bereits so viel von dieser minderwertigen Nahrung zu uns genommen, dass es in Form von Körperfett abgelegt wird.


Welche Produkte solltet Ihr unbedingt meiden:

  • weißer Zucker
  • Transfette ( hydrogenierte Fette )
  • Glukosesirup
  • künstliche Süßstoffe
  • Geschmacksverstärker
  • E-Stoffe
  • künstliche Farbstoffe
  • weiße Mehle
  • fritierte Produkte
  • weißer Reis


Alles was weiß ist, ist stark prozessiert worden und dadurch minderwertig.


Lest Euch sorgfältig die Inhaltsangaben auf den Verpackungen durch und meidet Produkte, die die oben genannten Inhaltsstoffe aufweisen. Ich sage es nochmal: Nicht kaufen!


Es existieren für jeden der oben genannten Stoffe gesündere und damit bessere Alternativen.



wehrmatt



von wehrmatt
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Friday, 21. november 2008 5 21 /11 /Nov. /2008 15:27


Es ist meist ein schleichender Prozess, der über Monate und Jahre zu unserem Übergewicht führt. Ein seelisches Problem, Stress, die Pubertät, mangelnde Bewegung können der Auslöser sein. Aber auch Infektionen mit Parasiten können die Ursache sein. Dies verbunden mit hohen Nahrungsmengen mit niedrigen Nährwert ( viel Zucker, minderwertige Kohlenhydrate, hydrogenierte Fette, zu wenig Proteine ) sind die Hauptauslöser dieses Problems.

Und das Problem wird so lange bestehen bis wir anfangen umzudenken und uns anders zu ernähren.

Lasst es mich mal drastisch ausdrücken: WIR FESSEN DAS FALSCHE ZEUG!!

Und das hat mit der Industriealisierung der Lebensmittelherstellung begonnen, also ungefähr seit 1960. Seit dieser Zeit haben sich Krebserkrankungen, Diabetes, Magen-Darmkrankheiten, Herz-Kreislaufkrankheiten und Allergien fast exponential erhöht. Die Ursachen liegen in einer falschen Ernährung und einem übertriebenen Medikamentenkonsum.



1) Falsche Ernährung:


Wenn wir verstehen wollen, was die Evolution für unsere Ernährung vorgesehen hat, müssen wir  unser Gebiß und Verdauungstrakt näher anschauen und diese mit denen anderer Säugetiere vergleichen. Wie wir alle in der Schule gelernt haben, gibt es Fleischfresser

(Carnivore), Pflanzenfresser (Herbivore) und Allesfresser (Omnivore). Der Mensch wird den Omnivoren zugerechnet. Dies ist aber meines Erachtens nicht ganz richtig. Wenn wir uns das Gebiß und den Verdauungstrakt unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen ( Gorilla, Orang Utan, Schimpanze, Bonobo ) ansehen, stellen wir die beste Übereinstimmung fest.

Diese Tiere ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Nüssen und Blättern. Der Fleischanteil beträgt lediglich 3-5%, während es beim Menschen bis zu 30% ist. Unser Verdauungstrakt ist auf so viel Fleisch nicht ausgelegt ebenso wenig wie für große Mengen an Kuhmilch. Wir verdauen und vertragen also am besten Früchte, Gemüse, Nüsse und ab und an ein wenig Fleisch.



2) Übertriebener Medikamentenkonsum


In den letzten Jahrzehnten sind tausende von Medikamente auf den Markt gekommen, die gegen alle möglichen Erkrankungen helfen sollen. Die überwiegende Mehrzahl mildern nur die Symptome, aber beseitigen nicht die Ursache der Erkrankungen. Sie sind auch gar nicht dafür gedacht. Langandauernde Symptombekämpfung ist eben viel lukrativer als sofortige Heilung.


Wenn wir uns wie von der Natur vorgesehen ernähren würden, wären mindestens 70% aller Medikamente vollkommen überflüssig.


In den Pflanzen ( Früchte, Samen, Blätter, Wurzeln ) stecken alle Nährstoffe, die wir zum gesunden Gedeihen benötigen, auch einige antibiotisch wirkende Substanzen und Antioxidantien.


Pathogene Keime haben bei pflanzenreicher Kost wenig Chancen sich im Körper auszubreiten. Unser Darm, unsere wichtigste Waffe neben der Haut für die Abwehr krankmachender Parasiten, ist im gesunden Zustand von Millarden wichtiger Bakterien besiedelt, die unserem Körper bei der Verdauung helfen und uns wichtige Nährstoffe liefern. Werden diese Bakterien durch Antibiotikaeinnahme getötet, verschafft dies gefährlichen Keimen wie Pilzen den Platz sich schnell auszubreiten. Gute und schlechte Keime konkurrieren um die Nahrung und können einander verdrängen je nach Lage. Wir haben es ständig mit eindringenden Keimen zu tun. Den guten Keime optimale Bedingungen für ihr Gedeihen zu schaffen, ist unsere Aufgabe. Wir tun dies aber meistens sehr schlecht, weil wir uns der Bedeutung dieser fast symbiotischen BEDINGUNGEN NICHT BEWUßT SIND.


Um es nochmals klar zu sagen. Ohne unsere vielen Helferbakterien wären wir gar nicht lebensfähig.


Wenn das Gleichgeicht aus dem Ruder läuft, wir unter den Symptomen einer Infektionskrankheit leiden, verlangen wir sofortige Linderung. Antibiotika helfen dann. Aber für die schnelle Beseitigung des Problems zahlen wir einen Preis.

Antibiotika sind sowohl ein Segen für die Menschheit, aber gleichzeitig auch ein Fluch, da sie leider auch unsere guten Bakterien vernichten, denn sie machen in ihrer Wirkung keinen Unterschied zwischen unseren Helferbakterien und den krankmachenden Keimen.


Deshalb ist nach der Antibiotikabehandlung eine schnelle Besiedlung mit den Helferbakterien ebenso wichtig wie die Behandlung selber. Sonst können sich pathogene Keime ungehindert ausbreiten und ihre Stoffwechselprodukte vergiften uns und wir werden wieder krank.


Pathogene Bakterien, Pilze und Parasiten finden in altem Kot, der lange im Darm verbleibt ideale Nahrung und können sich dort wunderbar vermehren. Magen-Darmerkrankungen sind die Folge und der Heißhunger nach Zucker. Viel Zucker. Die Parasiten beherrschen uns dann. Sie befehlen uns, dass wir Zucker essen sollen. Und ich meine das durchaus wörtlich. Wer regelmäßig große Mengen an Zucker in Form von Süssigkeiten ißt, sollte sich auf Parasiten untersuchen lassen. Sie können stark davon ausgehen, dass eine Infektion mit Pilzen vorliegt. Eine umfassende Parasitenreinigung sollte dann erfolgen. 

Eine ballaststoffreiche, pflanzliche Substanzmischung reinigt den Darm. Er wird quasi ausgebürstet.


Antibiotika befinden sich nicht nur in den Tabletten, die uns verschrieben werden, sondern auch leider in vielen unserer täglichen Lebensmittel ( Hühnchenfleisch, Rindfleisch, Kuhmilch, Käse, Schweinefleisch, Fisch aus Farmhaltung ). Deshalb haben wir immer eine geringe Dosis in uns und häufig mit Magen-Darmerkrankungen zu kämpfen
, da unsere Helferbakterien ständig dezimiert werden.


Daher ist es wichtig regelmäßig probiotische Getränke zu uns zu nehmen, möglichst wenig Fleisch zu essen und wenn, dann nur aus naturnaher, biologischer Haltung.



Nehmt so wenig Medikamente wie möglich und ernährt euch überwiegend pflanzlich. Frisches oder tiefgefrorenes Gemüse und Obst. Salate werden mit kalt gepressten Olivenöl, Walnussöl, Sesamöl, Rapsöl oder Hanföl angerichtet. Nüsse sind gut für zwischendurch.



wehrmatt



von wehrmatt
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