Artikel teilen! Unsere schlechten Angewohnheiten: Es ist meist ein schleichender Prozess, der über Monate und Jahre zu unserem Übergewicht führt. E ...
Es ist meist ein schleichender Prozess, der über Monate und Jahre zu unserem Übergewicht führt. Ein seelisches Problem, Stress, die Pubertät, mangelnde Bewegung können der Auslöser sein. Aber auch Infektionen mit Parasiten können die Ursache sein. Dies verbunden mit hohen Nahrungsmengen mit niedrigen Nährwert ( viel Zucker, minderwertige Kohlenhydrate, hydrogenierte Fette, zu wenig Proteine ) sind die Hauptauslöser dieses Problems.
Und das Problem wird so lange bestehen bis wir anfangen umzudenken und uns anders zu ernähren.
Lasst es mich mal drastisch ausdrücken: WIR FESSEN DAS FALSCHE ZEUG!!
Und das hat mit der Industriealisierung der Lebensmittelherstellung begonnen, also ungefähr seit 1960. Seit dieser Zeit haben sich Krebserkrankungen, Diabetes, Magen-Darmkrankheiten, Herz-Kreislaufkrankheiten und Allergien fast exponential erhöht. Die Ursachen liegen in einer falschen Ernährung und einem übertriebenen Medikamentenkonsum.
1) Falsche Ernährung:
Wenn wir verstehen wollen, was die Evolution für unsere Ernährung vorgesehen hat, müssen wir unser Gebiß und Verdauungstrakt näher anschauen und diese mit denen anderer Säugetiere vergleichen. Wie wir alle in der Schule gelernt haben, gibt es Fleischfresser
(Carnivore), Pflanzenfresser (Herbivore) und Allesfresser (Omnivore). Der Mensch wird den Omnivoren zugerechnet. Dies ist aber meines Erachtens nicht ganz richtig. Wenn wir uns das Gebiß und den Verdauungstrakt unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen ( Gorilla, Orang Utan, Schimpanze, Bonobo ) ansehen, stellen wir die beste Übereinstimmung fest.
Diese Tiere ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Nüssen und Blättern. Der Fleischanteil beträgt lediglich 3-5%, während es beim Menschen bis zu 30% ist. Unser Verdauungstrakt ist auf so viel Fleisch nicht ausgelegt ebenso wenig wie für große Mengen an Kuhmilch. Wir verdauen und vertragen also am besten Früchte, Gemüse, Nüsse und ab und an ein wenig Fleisch.
2) Übertriebener Medikamentenkonsum
In den letzten Jahrzehnten sind tausende von Medikamente auf den Markt gekommen, die gegen alle möglichen Erkrankungen
helfen sollen. Die überwiegende Mehrzahl mildern nur die Symptome, aber beseitigen nicht die Ursache der Erkrankungen. Sie sind auch gar nicht dafür gedacht. Langandauernde
Symptombekämpfung ist eben viel lukrativer als sofortige Heilung.
Wenn wir uns wie von der Natur vorgesehen ernähren würden, wären mindestens 70% aller Medikamente vollkommen überflüssig.
In den Pflanzen ( Früchte, Samen, Blätter, Wurzeln ) stecken alle Nährstoffe, die wir zum gesunden Gedeihen benötigen, auch einige antibiotisch wirkende Substanzen und Antioxidantien.
Pathogene Keime haben bei pflanzenreicher Kost wenig Chancen sich im Körper auszubreiten. Unser Darm, unsere wichtigste Waffe neben der Haut für die Abwehr krankmachender Parasiten, ist im gesunden Zustand von Millarden wichtiger Bakterien besiedelt, die unserem Körper bei der Verdauung helfen und uns wichtige Nährstoffe liefern. Werden diese Bakterien durch Antibiotikaeinnahme getötet, verschafft dies gefährlichen Keimen wie Pilzen den Platz sich schnell auszubreiten. Gute und schlechte Keime konkurrieren um die Nahrung und können einander verdrängen je nach Lage. Wir haben es ständig mit eindringenden Keimen zu tun. Den guten Keime optimale Bedingungen für ihr Gedeihen zu schaffen, ist unsere Aufgabe. Wir tun dies aber meistens sehr schlecht, weil wir uns der Bedeutung dieser fast symbiotischen BEDINGUNGEN NICHT BEWUßT SIND.
Um es nochmals klar zu sagen. Ohne unsere vielen Helferbakterien wären wir gar nicht lebensfähig.
Wenn das Gleichgeicht aus dem Ruder läuft, wir unter den Symptomen einer Infektionskrankheit leiden, verlangen wir
sofortige Linderung. Antibiotika helfen dann. Aber für die schnelle Beseitigung des Problems zahlen wir einen Preis.
Antibiotika sind sowohl ein Segen für die Menschheit, aber gleichzeitig auch ein Fluch, da sie leider auch unsere guten Bakterien vernichten, denn sie machen in ihrer Wirkung keinen Unterschied zwischen unseren Helferbakterien und den krankmachenden Keimen.
Deshalb ist nach der Antibiotikabehandlung eine schnelle Besiedlung mit den Helferbakterien ebenso wichtig wie die Behandlung selber. Sonst können sich pathogene Keime ungehindert ausbreiten und ihre Stoffwechselprodukte vergiften uns und wir werden wieder krank.
Pathogene Bakterien, Pilze und Parasiten finden in altem Kot, der lange im Darm verbleibt ideale Nahrung und können sich dort wunderbar vermehren. Magen-Darmerkrankungen sind die Folge und der Heißhunger nach Zucker. Viel Zucker. Die Parasiten beherrschen uns dann. Sie befehlen uns, dass wir Zucker essen sollen. Und ich meine das durchaus wörtlich. Wer regelmäßig große Mengen an Zucker in Form von Süssigkeiten ißt, sollte sich auf Parasiten untersuchen lassen. Sie können stark davon ausgehen, dass eine Infektion mit Pilzen vorliegt. Eine umfassende Parasitenreinigung sollte dann erfolgen.
Eine ballaststoffreiche, pflanzliche Substanzmischung reinigt den Darm. Er wird quasi ausgebürstet.
Antibiotika befinden sich nicht nur in den Tabletten, die uns verschrieben werden, sondern auch leider in vielen unserer täglichen Lebensmittel (
Hühnchenfleisch, Rindfleisch, Kuhmilch, Käse, Schweinefleisch, Fisch aus Farmhaltung ). Deshalb haben wir immer eine geringe Dosis in uns und häufig mit Magen-Darmerkrankungen zu
kämpfen, da unsere Helferbakterien ständig dezimiert werden.
Daher ist es wichtig regelmäßig probiotische Getränke zu uns zu nehmen, möglichst wenig Fleisch zu essen und wenn, dann nur aus naturnaher, biologischer Haltung.
Nehmt so wenig Medikamente wie möglich und ernährt euch überwiegend pflanzlich. Frisches oder tiefgefrorenes Gemüse
und Obst. Salate werden mit kalt gepressten Olivenöl, Walnussöl, Sesamöl, Rapsöl oder Hanföl angerichtet. Nüsse sind gut für zwischendurch.
wehrmatt
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